FÜR:SORGE

Ein Projekt von Constance Cauers, Thomas Perle & Alexandru Weinberger-Bara

Uraufführung | Koproduktion mit baldanders theaterkollektiv


Premiere: Mo, 27. Mai. 2024 | 20:00

Weitere Termine: 28./29. Mai & 3./4.*/5.**/6. Juni | 20:00

* Einführungsgespräch um 19:00 | ** Publikumsgespräch im Anschluss

Kartenverkauf startet ca. vier Wochen vor der Premiere!


wenn der geliebte mensch
so
wenn der so
immer mehr
immer mehr ein bisschen mehr
davon

 

Der Bereich der 24-Stunden-Betreuung ist ein ungeregelter Arbeitsmarkt, der zulässt, dass sich Care-Migrant*innen, meistens aus Osteuropa und ohne Deutschkenntnisse, auf eine horrend unterbezahlte Scheinselbstständigkeit einlassen müssen. Die Pflege selbst entwickelt sich immer mehr zur Notfallpatientin. Und da der Sozialstaat zu dessen Kernaufgaben die Versorgung der Menschen eigentlich zählt, tatenlos zusieht, wird die Misere auf dem Rücken der Beteiligten ausgetragen.
Der mehrsprachige Theaterabend von baldanders theaterkollektiv nimmt die gesellschaftlichen, institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der professionellen und informellen Betreuungsarbeit in den Blick und untersucht ihre Auswirkungen auf die einzelnen Schicksale aus Sicht von rumänischen Betreuer*innen, Pflegepatient*innen und jenen, die mit der Altersfürsorge ihrer Eltern konfrontiert werden.


Konzept & Regie: Constance Cauers,  Alexandru Weinberger-Bara & Thomas Perle | Text: Thomas Perle | Ausstattung: Lisa Horvath  | Musik: Bernhard Fleischmann | Produktionsleitung: Kim Groneweg | Ausstattungsassistenz: Rita Landgrebe | Regiehospitanz: Mia Nguyen 

Mit: Julia Schranz & Suse Lichtenberger sowie Ileana Indru, Ana-Lucia Bozovan & Helma Steinböck (Expert*innen aus dem Bereich der Fürsorge-, Betreuungs- und Pflegearbeit)







Wie schon in vorangegangenen Stücken widmet sich das Kosmos Theater auch in "Für:Sorge" mit der 24-Stunden Pflege einem aktuellen gesellschaftlichen Thema. Dies wird eindrücklich und berührend aus drei Perspektiven geschildert, zu Wort kommen eine zu pflegende Patientin, Angehörige sowie Betreuerinnen. Es entsteht dadurch ein gesamtheitliches Bild dieser brisanten Thematik und regt zum Nachdenken an.

- Isabel Victoria - Kunstreflektor


»Weinst halt!« – »Für:Sorge« im Kosmos Theater ist so herzerwärmend wie -zerreißend


Johanna T. Hellmilch in TheGap