Alexandru Weinberger-Bara, geboren und  aufgewachsen in Oradea, Rumänien, hat seinen Regiestudium am Max Reinhardt Seminar in Wien 2017 absolviert. Im Rahmen des Studiums sind die ersten Arbeiten entstanden, wie "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" von F.M. Dostojewskij, "Country Music" von Simon Stephens, "Hungaricum" von Brüdern Presnjakow  und "Foxfinder" von Dawn King.

Es folgten Regiearbeiten sowohl in Österreich als auch in Rumänien an Häusern wie das Volkstheater Wien, Stadttheater Oradea, Schauspielhaus Salzburg, WERK-X Petersplatz, Nationaltheater "Marin Sorescu" Craiova, Hamakom Nestroyhof Wien, sowie am Nationaltheater Temeswar.

Zu den wichtigen Arbeiten gehören "Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs" von Milo Raum am Wiener Volkstheater ( Nestroy Nominierung für Beste Schauspielerin und Theater Heute Nominierung für bester Regienachwuchs in 2018), "Fräulein Julie" von Strindberg am Stadttheater Oradea (eingeladen zu Turda International Theatre Festival 2019), "fluss, stromaufwärts" von Alexandra Pâzgu ( eingeladen zu Bucharest International Plattform 2020) und "Copiii Nopții” von Radu Andrei am Nationaltheater Temeswar ( eingeladen zu den Bukarester Festpsielen in 2022).

Sein künstlerischer Anliegen ist die nachhaltige Entwicklung von mehrsprachigen Theaterpraktiken im Kontext einer fragmentierten post-migrantischen Gesellschaft. Aus der Notwendigkeit, die Vielfalt and Sprachen, Schicksalen und Zwischenräumen auf der Bühne darzustellen, sind Arbeiten wie "FÜR:SORGE" von Thomas Perle (Kosmos Theater Wien)  und "UNION PLACE" von Elise Wilk (Schauspielhaus Salzburg) entstanden.

Sein zweiter Arbeitsstrang ist das Organisieren von Theaterlaboren und Workshops (sowohl mit anderen Theatermacher:innen als auch mit nicht-professionellen Interessent:innen), sowie das Kuratieren von interkulturellen Formate (siehe OPEN SPACE - Transkulturell Osnabrück 2022).

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